Monatsarchiv für August, 2003
vielen dank meinen auserwählten lesern/innen:
meine der_zeitige aufgabe einer edlen spenderin:
Ein Märchen
Mit Ecken und Kanten
es handelt sich um einen widerspruch!
ein märchen ist “und wenn sie nicht gestorben sind….” – klar,
der prinz muss aufgaben erfüllen und so, aber am ende geht alles
gut. es ist schon ne etwas schwierigere geschichte. es soll eben
nichts glatt laufen, aber dennoch das prinzip eines klassischen
märchens erfüllen.
14. August 2003
dies ist nicht der übliche vor_gang
dies ist sehr wichtig
dies ist sehr real
dies ist:
es gibt sachen,
die vergisst man nicht,
da wäre zum beispiel
in meinem leben:
“warum hast du so einen großen mund und so große zähne?”
aus vergangenen (kindheits)tagen
da wäre zum beispiel
in meinem leben:
“ich weiß nicht, ob du meine beste freundin bist oder nur eine freundin”
aus vergangenen tagen
da wäre zum beispiel
in meinem leben:
“alle menschen sind austauschbar – ihr könnt alle gehen”
da wäre zum beispiel
in meinem leben:
“weißt du eigentlich wieviel du uns kostest?”
dies lebt_nichts wieder_auf
dies ist der beweis dafür
das mein konto an haben
für gemein_heiten und leiden
schon weit überzogen ist
und dann
wären da alle schmerzen,
die ich als meister der verdrängung aus_sortiert habe
als schlecht empfunden
die mein gehirn wegschalten kann
doch manchmal
wird man gezwungen
sich mehr als zu erinnern
sich mehr als
bewußt zu werden
sie sind da und sie schmerzen sehr
schmerzen schmerzen
angst ängstigt
e(twa)s verfolgt mich in diesem leben
und das komische
es gibt nur dieses
was ist die botschaft
was willst du sagen
es kommt wieder
und wieder
dreimal
alle guten dinge sind drei?
ich weiß es nicht
noch bist du gut
noch bist du
du mein kampf?
kann ich aufgeben
ich bin kein kämpfer
ich bin ein verdränger
darin bin ich gut
aber
es gibt sachen
die vergisst man nicht
und
du bist wieder da!
14. August 2003
es ist eine traurigkeit in der welt
eine düsternis
ein ekel in der kehle
ein fäulnis im atem
eine kälte im blut, die schmerzt
schranken der körperlichkeit!
schmerz des werdens!
ein kurzer moment des vergessens
legt den keim
da sind diese zerfransten ränder meines lebens
diese zerschlissenen konturen
die sich im nichts verlieren,
dieses regengrau des wünschens
da ist dieses taumeln
von nirgendwo nach nirgendwo
und da ist dieses zerbröseln
von nichts zu null,
diese reise vom ausgangspunkt zum ausgangspunkt zurück
bei der die seele nirgendwohin unterwegs ist
das ist so etwas wie eine seele,
ich habe sie gefühlt und ich fühle sie
sich in mir und anderen bewegen
ungeachtet unseres willen,
der gestohlenen landschaften die uns aufenthalt sind
der höhlen des zweifels in denen wir uns verstecken
da ist so etwas wie leben und
es ist nicht diese öde zwischenzeit
in der ich essen und wohnen hinterhaste
oder mich an misserfolgen messe
ja, da ist diese schattenseite meines hauses
wo die alten träume wohnen
wo sehnsüchte sich in rauch auflösen
…
früher war mein lieblingsspruch immer
carpe diem!
meine melancholische ader
wollte wohl auf die wenige zeit anspielen,
die uns bleibt
aber so schimm ist es nicht,
man muss nur erkennen….
das sage ich heute: 11.08.03
und morgen sage ich dann wieder:
was kümmert mich mein geschwätz von gestern
11. August 2003
meine schreib_werkstatt ist vorüber
und ich habe keine homework
mal interaktiv:
wenn dies hier zufällig jemand liest und denkt:
mir fällt was sinn_iges ein:
aufgaben_stellungen bitte an:
dharma@designerskitchen.de
alle anfragen werden ernsthaft und ordnungsgemäß berücksichtigt!
mit einem prosit auf die inter_aktiv_ität!
05. August 2003

schwierig, will so viel für mich und dann mal sehen was übrig bleibt für den rest und dann….. ein wenig unkoordiniert, aber immerhin ein kleiner weg aus dem trübsal…
04. August 2003